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Aus Leiden-
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Das kleine Dorf Heldswil im Kanton Thurgau ist vielen Pferdefreunden ein Begriff. Das liegt in erster Linie an Hufschmied Stefan Wehrli, der hier seit 1997 seine Schmitte betreibt. Seine Kundschaft ist international; oft stehen Pferdetransporter aus Italien, Holland oder Deutschland vor den Toren seines Betriebs. Tierärzte und Pferdebesitzer aus ganz Europa schätzen sein genaues Auge und sein Einfühlungsvermögen fürs Pferd.

Schon mit fünf Jahren wusste Stefan Wehrli, dass er Hufschmied werden wollte. Dieses Ziel verlor er nie aus den Augen. Er absolvierte bei Theodor Bühler in Abtwil die Lehre, sammelte als Militärhufschmied viele Erfahrungen und arbeitete nach dem Militär bei Hans Schäfer in Schlatt (ZH) als Hufschmied. 1995 machte er sich selbständig und eröffnete 1997 seine eigene Schmitte in Heldswil. In verschiedenen Kursen und Workshops hat er sich seither weitergebildet. So absolvierte er Auslandaufenthalte bei Dr. Ric Redden in den USA, Dr. Scott Morrison, ebenfalls USA, und bei Rob Renirie in Holland.

Und das Geheimnis seines Erfolgs? "Ich versuche, durch genaues Beobachten möglichst viele Informationen zu sammeln, um so die optimalste Lösung für das Pferd zu finden. Ein wichtiges Hilfsmittel zur Wahl der richtigen Beschlagtechnik sind dabei Röntgenbilder." Das ihm das offensichtlich gut gelingt, zeigt sein guter Ruf unter anderem als Spezialist für Problemfälle. Seine Kundenliste liest sich wie das Who-is-Who der internationalen Reiterszene.

Um sein Wissen weiter zugeben und Erfahrungen mit Tierärzten und Hufschmieden zu teilen, führt Stefan Wehrli seit 2010 Weiterbildungskurse durch. Das aktuelle Programm finden Sie unter Kursangebot.

Unter dem Titel "Spitzenleistung aus dem Thurgau" ist Stefan Wehrli einer von sechs Portraitierten im Geschäftsbericht 2010 der Thurgauer Kantonalbank.